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Anfang Februar hat sich die IKF zum Pflanzen neuer hochstämmige Obstbäume im Kirdorfer Feld einen Erdbohrer angeschafft. Diesen haben Fred Biedenkapp und Michael Korwisi, nachdem er am Traktor montiert worden war, gleich ausprobiert. Bis Ende Februar sollten nämlich 40 hochstämmige Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Mirabellenbäume in die Erde.
Die Aussicht, 40 große Erdlöcher mit Hacken, Spaten und Grabschaufeln herzustellen, hatte niemand begeistert, und so war man auf die Idee mit dem Erdbohrer gekommen.

Innerhalb von nur dreieinhalb Stunden haben die beiden IKFler die 40 Pflanzlöcher “erbohrt“ – eine Arbeit die normalerweise die beiden Männer vier bis fünf Tage beschäftigt hätte und die mit Sicherheit mit Kreuz- und Gliederschmerzen einhergegangen wäre.
So war die Arbeit nach kurzer Einarbeitung beinahe ein Kinderspiel und innerhalb eines Vormittags erledigt. Und außerdem kann jetzt früher mit der Pflanzung begonnen werden. Sicherlich wird der Erdbohrer auch noch bei vielen folgenden Pflanzaktionen in den nächsten Jahren gute Dienste leisten, denn er nimmt den Beteiligten den schwersten Teil der Arbeit bei einer Baumpflanzung ab
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Das Kirdorfer Feld in Bad Homburg ist nicht nur ein herrlicher Rückzugsraum für Erholungssuchende, sondern auch ein wahres Paradies der Artenvielfalt, das im Rhein-Main-Gebiet seinesgleichen sucht. Das haben jetzt zwei Experten der Obstbaukunde festgestellt. Die Pomologen Werner Nussbaum und Hermann Schreiweis waren zusammen mit einigen Helfern im September 2018 im Auftrag der Stadt im Feld unterwegs und haben mehr als 3.800 Bäume erfasst. Die Ergebnisse der Obstsorten-Erfassung stellt Werner Nussbaum am Montag, 21. Januar 2019, von 19 Uhr an im Bürgerhaus Kirdorf (Kleiner Saal), Stedter Weg 40, vor. Ziel der Erfassung war, einen Überblick über die Obstarten und –sorten im Kirdorfer Feld zu gewinnen und dabei seltene und erhaltenswerte Kernobstsorten aufzuspüren. Erfasst wurden neben den Obstarten die Sorten bei Apfel und Birne sowie Alter und Pflegezustand der Bäume. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 150 ha wurden die Bäume standortgenau digital erfasst.