Verändert hat sich allerdings nichts, bestätigten alle Gäste. Das Innenleben der "Glück's Stuben" ist original erhalten geblieben. Tischfußball, Musikbox und Billardtisch ebenso wie die von manchen schon als antik bezeichnete Theke mit der darüberliegenden, verblichenen Asbach-Uralt-Werbung sind noch da. Alte Stühle, Bänke und Tische ebenso. Neue Tapeten, frische Farben ? Keine Spur ist davon zu sehen. Wenn man eintritt, kommt einem der typische Geruch von Bohnerwachs, mit dem der alte Dielenboden behandelt wird, entgegen, und wenn es zu voll ist um zur Tür zu gelangen, dann steigt man eben mal schnell aus einem der Fenster. Die Toiletten liegen über den Hof und niemand stört sich daran.Alle waren guter Laune und freuten sich über die gelungene Wiedereröffnung. Dazu gabs zünftige Live-Musik von Mike's Music Project Revival. Brezelbursch Norbert März brachte zur Eröffnung einen großen Korb seiner beliebten Brezeln vorbei. Er hat zugesagt, nunmehr jeden Donnerstag und Freitag seine Brezeln anzubieten und statt Live-Musik werden wieder die alten Hits aus der Wurlitzer Musikbox gehört.
Möglich wurde die Wiedereröffnung, weil die IKF in den "Giück's Stuben" ihre Vereinsgaststätte eingerichtet hat. Ab sofort jeden Donnerstag- und Freitagabend von 19.30 Uhr bis 24 Uhr sind die "Giück's Stuben" auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Außer am Donnerstag, 6. März, denn am Tag zuvor, dem Aschermittwoch, wird wie in jedem Jahr der Holzboden gründlich gebohnert und der Boden braucht
danach einen Tag Ruhe. Das bisherige Getränkesortiment ist nun noch um Kirdorfer Apfelsecco und IKF-Apfelsaft bereichert worden. Den guten Kirdorfer Apfelwein der IKF gabs ja schon seit fast acht Jahren.
Der Gründer Emil Glück führte die Gaststätte etwa 20 Jahre. Wegen der dort zahlreich verkehrenden amerikanischen Soldaten erhielt sie im Volksmund bald einen anderen Namen: "Texas Bar". Die Besuche der GIs und der häufig anwesenden Militärpolizei(MP) zur späten Stunde sind Legende. Lange sprach man unter den Gästen noch von der Texas Bar oder der TB, obwohl die Amerikaner verschwunden waren und längst Emil Glücks jüngste Tochter Marga die Leitung der Gaststätte übernommen hatte. Sie war die Seele der Kneipe und irgendwann ging man nicht mehr in die "Texas Bar", sondem zur "Marga" oder "bei die Magga", wie man in Kirdorf sagt. Bis ins hohe Alter versorgte sie ihre Gäste und hatte für jeden ein Wort übrig. Am 25. April des letzten Jahres ist sie über 80-jährig verstorben.




Auch in diesem Jahr lädt die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) wieder zu einem Baumschnittkurs ein.

Am Freitag, 14.Februar, öffnet ab 19:30 das neue Vereinslokal der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld in der Kirdorfer Straße 38. 



Ab 8. Januar startet wieder der bekannte "Mittwochsverkauf". Jeden zweiten Mittwoch zwischen 18:00 und 18:30 ist der Keller der IKF (unter dem Schwesternhaus) geöffnet, damit sich alle Kirdorfer, Vereinsmitglieder und Freunde des Kirdorfer Apfelweins bei Kellermeister Fred Biedenkapp und seinen Helfern Matthias Bub und Franz Schöttner mit dem "Kirdorfer Gold" versorgen können. Der Apfelwein wird für 1,20€/Liter abgegeben; Behälter sind mitzubringen.