Bad Homburg (eh). Die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) hat damit begonnen, eine Reihe hochstämmiger Obstbäume zu pflanzen. Los ging es auf dem Grundstück von Bernd Fiedler, wo außer Apfelbäumen auch Birn-, Zwetschgen-, Mirabellen-, Quitten- und Kirschbäume gepflanzt wurden. Zunächst wurde ein Erdloch gebohrt, in das Komposterde und dann 100 Liter Wasser hinein kamen. An den Pflanzlöchern wurden je zwei Baumpfähle ins Erdreich gerammt. Die Wurzeln der Obstbäume wurden vor der Pflanzung mit Verbissdraht versehen.
"Nachpflanzungen sind eine Notwendigkeit, um neue Obstbaumbestände aufzubauen und die Streuobstbestände zu verjüngen", betont der stellvertretende Vorsitzende der IKF, Michael Korwisi, der mit einem Traktor, an dem ein Wasserbehälter installiert war, auf das Grundstück Bernd Fiedlers kam.
Insgesamt sind es acht Grundstücke, die im Kirdorfer Feld zur Bepflanzung vorgesehen sind. 48 Bäume sollen auf diesen Grundstücken bis Anfang Dezember gesetzt werden. "Die Bäume kommen von der Baumschule Peselmann, mit der wir seit drei Jahren eine gute Zusammenarbeit haben", sagt Korwisi. Dabei ist es für ihn auch wichtig, dass die Baumschule viele alte Sorten hat, die gerne genommen werden. Aufgrund der Corona-Einschränkungen werden die Arbeiten in diesem Jahr nicht von einer großen Arbeitsgruppe ausgeführt. Vielmehr sollen Zweiergruppen die notwendigen Arbeiten verrichten.






Die Apfelernte im Kirdorfer Feld ist in diesem Jahr sehr überschaubar. Daher kann nur insgesamt an vier Wochenenden gekeltert werden. Am kommenden Wochenende Freitag und Samstag, 9. und 10. Oktober wird bereits zum letzten Mal die historische Kelter der IKF in Betrieb genommen. In diesem Jahr wird der Apfel wegen der Pandemie auch nicht gefeiert, aber Süßer wird natürlich verkauft.