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Obstbäume, die mit Früchten voll sind und die nicht vom Eigentümer abgeerntet werden - darf man diese abernten ? Äppel-Hotline der IKF
...beim Apfellesen helfen, Bäume zum Ernten anbieten, Äpfel anliefern, Treffpunkt zum Helfen ausmachen...
0176 - 27 85 98 95
Mo.-Fr. 17-20 Uhr, Sa. 9-20 Uhr
(nicht für Apfelwein/Secco/Saftverkauf)
IKF Produktverkauf
an unseren hier angekündigten Verkaufstagen
sowie Kleinmengen Samstags von 10-12Uhr
im Usinger Weg 102.
Natürlich auch am Kelterfest sowie am Erntedankmarkt.
Obstbäume, die mit Früchten voll sind und die nicht vom Eigentümer abgeerntet werden - darf man diese abernten ?
Bad Homburgs Partnerstadt Marienbad hat am zurückliegenden Wochenende (6./7. Oktober) ihr erstes Apfelfestival gefeiert. Was lag da näher als eine Verabredung zwischen Marienbads Bürgermeister Zdenek Král und dem Bad Homburger Oberbürgermeister Michael Korwisi! Die Kurstadt zeigte in der Partnerstadt, was sich seit einigen Jahren bei den Streuobstwiesen hierzulande so tut.
Runzlige Obstbaumsplintkäfer (Scolytus rugulosus), so heißen die Übeltäter, die schon mehrere Bäume im Kirdorfer Feld befallen haben. Der Käfer bohrt seine Gänge unterhalb der Rinde von Jungbäumen und legt darin seine Larven ab. Diese schlüpfen im April/Mai und tun sich dann am Jungobst gütlich. Nach und nach wird der Baum hohl und morsch, schließlich stirbt er ab.
Der Obstbaumsplintkäfer macht vor allem jüngeren Bäumen zu schaffen; ältere Bäume sind da etwas widerstandsfähiger. Auch eine gute Pflege (Wässerung etc.) macht den Baum weniger empfindlich. Als eine der Hauptursachen für eine Ausbreitung wird Totholz angesehen, welches einen willkommenen Unterschlupf für die Larven bildet. Solch befallenes Holz muß verbrannt werden, um die Käferlarven abzutöten.
Aber nicht nur das Totholz, auch befallene Äste und Stämme müssen schnellstmöglich entfernt und verbrannt werden. Vorbeugende Schutzmaßnahmen (Anstrich der Bäume, Biofallen etc. ) gibt es leider nicht. Biofallen würden diesen Käfer nur anlocken. Grundstücksbesitzern wird daher empfohlen, vor allem bei Jungbäumen auf Bohrlöcher mit Auswurf (feines Holzmehl am Bohrloch) zu achten, um einen Befall möglichst rasch zu erkennen. Damit wir einen Überblick über die Ausbreitung zu erhalten, wäre schön, wenn wir eine Rückmeldung an
nommen wurde. Kai Denfeld und Jakob Schmitz wuchteten im Wechsel mit zahlreichen anderen Helfem die schweren Roste auf die Presse, die dann allerdings nicht per Handbetrieb, sondern mit maschineller Unterstützung den goldenen Saft produzierte. Seite 116 von 147
