
Äppel-Hotline der IKF
...beim Apfellesen helfen, Bäume zum Ernten anbieten, Äpfel anliefern, Treffpunkt zum Helfen ausmachen...
0176 - 27 85 98 95
Mo.-Fr. 17-20 Uhr, Sa. 9-20 Uhr
(nicht für Apfelwein/Secco/Saftverkauf)
IKF Produktverkauf
an unseren hier angekündigten Verkaufstagen
sowie Kleinmengen Samstags von 10-12Uhr
im Usinger Weg 102.
Natürlich auch am Kelterfest sowie am Erntedankmarkt.

Eine große Gruppe ehrenamtlicher IKFler hat bei ungewöhnlich schönem Wetter 40 hochstämmige Obstbäume auf verschiedenen Grundstücken von IKF Mitgliedern gepflanzt. Dabei war die jüngste Helferin 9 Jahre alt und der älteste 84.
Die Pflanzlöcher hatten Fred Biedenkapp und Michael Korwisi mit dem neuen Erdbohrer der IKF vorgebohrt, so dass die Pflanzaktion recht entspannt von statten gehen konnte.
Damit hat die IKF erneut einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Streuobstwiesen im Kirdorfer Feld geleistet.

Wer Streuobstwiesen im Kirdorfer Feld oder einem anderen Bad Homburger Gebiet bewirtschaftet, dem bietet die Stadt Bad Homburg einen kostenfreien Häcksel- oder Abholservice für Obstbaumschnitt an. Das Angebot dient dem Erhalt der geschützten Biotope.
Für das Kirdorfer Feld gilt folgende vereinfachte Regelung:
Das Schnittgut sollte bis zum 15. März am Rand der geschotterten oder asphaltierten Hauptwege Usinger Weg, Unterer Rotlaufweg, Oberer Rotlaufweg, Obere Neuestücke, Hämmerswiesen, Landwehr möglichst mit den Schnittstellen zum Weg hin gestapelt werden. Der Betriebshof wird das Schnittgut dann in den folgenden Wochen entweder vor Ort häckseln oder aber abtransportieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Wer in Ober-Erlenbach, Ober-Eschbach, Gonzenheim, am Pilgerrain, am Platzenberg oder in anderen Bereichen Streuobstwiesen bewirtschaftet, kann sich unter Angabe der Flur- und Flurstücksnummer bei der Stadt, Grünflächenamt unter Telefon 06172 / 100-6634 bis Freitag, 15. März, anmelden.
Pressemeldung Stadt Bad Homburg vom 21.2.2019
Unser Aktionstag findet jeden dritten Samstag im Monat statt.
Wir laden somit herzlich für Samstag, den 16. Februar ein. Treffpunkt ist unsere Schafhalle im Weißkreuzweg um 9.30 Uhr. Wer später kommen will, erfährt unseren Standort im Feld unter der Äppelhotline 0176-27859895. Auch Nicht-Mitglieder bzw. alle Freunde des Kirdorfer-Feldes sind natürlich herzlich eingeladen !
Festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sollten getragen werden. Wir wollen auf verschiedenen Grundstücken Obstbäume pflanzen - ein recht leichtes Unterfangen, da wir alle Pflanzlöcher mit unserem neuen Erdbohrer schon hergestellt bzw. "erbohrt" haben.
Anfang Februar hat sich die IKF zum Pflanzen neuer hochstämmige Obstbäume im Kirdorfer Feld einen Erdbohrer angeschafft. Diesen haben Fred Biedenkapp und Michael Korwisi, nachdem er am Traktor montiert worden war, gleich ausprobiert. Bis Ende Februar sollten nämlich 40 hochstämmige Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Mirabellenbäume in die Erde.
Die Aussicht, 40 große Erdlöcher mit Hacken, Spaten und Grabschaufeln herzustellen, hatte niemand begeistert, und so war man auf die Idee mit dem Erdbohrer gekommen.

Innerhalb von nur dreieinhalb Stunden haben die beiden IKFler die 40 Pflanzlöcher “erbohrt“ – eine Arbeit die normalerweise die beiden Männer vier bis fünf Tage beschäftigt hätte und die mit Sicherheit mit Kreuz- und Gliederschmerzen einhergegangen wäre.
So war die Arbeit nach kurzer Einarbeitung beinahe ein Kinderspiel und innerhalb eines Vormittags erledigt. Und außerdem kann jetzt früher mit der Pflanzung begonnen werden. Sicherlich wird der Erdbohrer auch noch bei vielen folgenden Pflanzaktionen in den nächsten Jahren gute Dienste leisten, denn er nimmt den Beteiligten den schwersten Teil der Arbeit bei einer Baumpflanzung ab
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Frankfurter Rundschau vom 20.1.2019, von Olaf Velte
Die Obstbaumbestände in der Bad Homburger Gemarkung sind nun kartiert. Seltene Sorten, wahre Raritäten, wurden gefunden.
Dass im Kurstädtchen Bad Homburg ein „wahres Paradies der Artenvielfalt“ gegenwärtig ist, war kaum zu vermuten. Gemeint ist dabei jedoch keineswegs die nicht mehr vorhandene internationale Badegastklientel – vielmehr stehen heute Kern- und Steinobst im Blickpunkt.
Was die renommierten Fachleute Werner Nussbaum und Hermann Schreiweis auf wochenlangen Fahndungsgängen im herbstlich gefärbten Kirdorfer Feld entdeckt haben, wird heute Abend ab 19 Uhr der staunenden Öffentlichkeit im Stadtteil-Bürgerhaus präsentiert. Die vergangenen Septembertage hat das Duo mit Stadtverwaltungs-Auftrag im 150 Hektar großen Streuobstbezirk auf der Suche nach vorhandenen Sorten verbracht, hat gewissenhaft kartiert und „standortgenau“ digital dokumentiert. Mehr als 3 800 Bäume wurden schließlich gesichtet, begutachtet und nach dem Pflegezustand eingeordnet. Viele der Obstträger seien in guter Verfassung, so ist zu vernehmen.
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