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tz 2011 08 08 smalllogo tz
Stadtteilfest in Kirdorf ist zwar eine nasse Angelegenheit, lockt aber trotzdem Hunderte Besucher 
Über 700 Besucher tummelten sich am Wochenende in Kirdorf. Sie durften aber nicht nur feiern, sondern mussten sich auch körperlich ins Zeug legen. . . 
Von Gerhard Rhode 

Sie wollten schon immer mal ein bisschen Mundart lernen? Dann hätten Sie mal am Samstagnachmittag zum Stadtteilfest nach Kirdorf kommen sollen. Dort hatte Vereinsringvorsitzender Hans Leimeister ein kleines Mundart-Quiz vorbereitet, bei dem die Teilnehmer verschiedene Ausdrücke erraten mussten. Wissen Sie zum Beispiel, was ein "Blätsche?" ist? Oder ein "Firwiss"? "Die Leute haben sich den Bauch gehalten vor Lachen", sagt Leimeister. Das macht den Stadtteil eben aus – die Leute kommen sogar an einem völlig verregneten Tag zuhauf. Über 200 waren es allein am Samstagnachmittag, die am Bornplacken, dem früheren Raiffeisenplatz, feiern wollten.

Landrat Ulrich Krebs (CDU) hatte das Fest mit dem Anstechen eines Bierfasses mit modernem Zapfhahn eröffnet – im vergangenen Jahr hatte der Fassanstich nicht geklappt, weil, wie berichtet, der Zapfhahn nicht zum Fass gepasst hatte. Dieses Mal ging also alles gut, mehr noch, der Landrat übte sich sogar im doppelten Fassanstich – sozusagen. Denn nicht nur das Bierfass wurde angezapft, sondern auch eine 30-Liter-Korbflasche mit Apfelwein zog Krebs mit einem Schlauch an. Vereinsringvorsitzender Hans Leimeister lobte ihn dafür: "Dafür, dass er das Anziehen der Korbflasche Apfelwein mit einem Schlauch das erste Mal gemacht hat, klappte die Sache gut."
Sehr zufrieden mit dem Besuch des Stadtteilfestes am Bornplacken konnten Leimeister und sein Team vom Organisationskomitee – jeweils zwei Mann aus jedem teilnehmenden Verein – vor allem am Sonntag sein. Bis zum Ende des Festes dürften etwa 700 Besucher am Fest teilgenommen haben. Bereits am Sonntagmorgen beim Großkartturnier war mächtig was los. Acht Personen spielten mit. Sieger wurde Klaus Stabel.
Beim Fünfkampf am Sonntag war Geschicklichkeit gefragt. So mussten Äpfel in einen ziemlich weit entfernt stehenden Einkaufskorb geworfen werden. Unter anderem wirkten beim Apfelwerfen mit: Sabine Carta, Reinhard Biedenkapp und Felix Conradi. Gewinner allerdings war Roland Benedickt.
Natürlich war auch für Musik gesorgt, etwa beim Frühschoppen am Sonntag um 11 Uhr. Dort traten das Mittelballett der Heiterkeit und die Kirdorfer Chöre Kolping, Geselligkeit und Liederkranz sowie die Chorgemeinschaft Gonzenheim auf. Außerdem unterhielt der Fanfarenzug des Club Humor die Besucher. Zu essen und zu trinken gab es auch genug, denn die Kirdorfer Vereine hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Da gab es Stände von der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF), der SGK, vom Club Humor und der Heiterkeit, vom Wanderclub und der Kolping-Familie.
Übrigens: Ein "Blätsche" ist eine Untertasse und ein "Firwiss" ein Strumpf. In der Redaktion wusste das niemand – beim Stadtteilfest allerdings schon, und zwar Josef Wehrheim. Er gewann dafür eine Magnumflasche Sekt.
 
TZ-Artikel vom 08. August 2011

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